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Geburtstagsgedichte

Die Verse und Zeilen auf dieser Seite eignen sich hervorragend für Glückwunschkarten und Geburtstags-Mails. Sie können auch einen Toast einleiten oder eine Rede auflockern. Oder du lässt dich von ihnen zu eigenen Geburtstagssprüchen inspirieren.


Kurze Geburtstagsgedichte

Hier findest du kurze Gedichte zum Geburtstag. Sie sind vielseitig zu verwenden. Du kannst sie zum Beispiel an den Anfang einer Glückwunschkarte stellen und dann in eigenen Worten weiterschreiben. Die Vierzeiler passen auch in eine WhatsApp zum Geburtstag. Witzig kann es sein, sie aufzusagen, wenn du ein Geschenk überreichst.

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.

Wilhelm Busch (1832–1908)

Die Zeit ist wie ein Bild vom Mosaik,
zu nah beschaut, verwirrt es nur den Blick:
Willst du des Ganzen Art und Sinn versteh'n,
so musst du's, Freund, aus rechter Ferne sehn.

Emanuel Geibel (1815–1884)

Werde, was du noch nicht bist,
Bleibe, was du jetzt schon bist,
In diesem Bleiben und diesem Werden
Liegt alles Schöne hier auf Erden.

Franz Grillparzer (1791–1872)

Alter, tanze, trotz den Jahren!
Welche Freude, wenn es heißt:
Alter, du bist alt an Jahren,
blühend aber ist dein Geist!

Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781)

Die Falten um die Stirne dein,
lass sie nur munter ranken;
das sind die Narben, die darein
geschlagen die Gedanken.

Joseph Victor von Scheffel (1826–1886)

Meine kurzen Wünsche sind
eine gute Sache
heute fürs Geburtstagskind:
Lebe! Liebe! Lache!

Friedrich Morgenroth

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Rainer Maria Rilke (1875–1926)

Längere Geburtstagsgedichte

Für eine Karte sind die folgenden Gedichte in der Regel zu lang. Du könntest eins auf einen separaten Briefbogen schreiben, vielleicht in Schönschrift, und als Geschenk überreichen. Bei einer größeren Feier, zum Beispiel zu einem runden Geburtstag, gibt es auch die Möglichkeit, ein Gedicht – auswendig oder abgelesen – vorzutragen.

Ich wünsche, dass dein Glück
sich jeden Tag erneue,
dass eine gute Tat
dich jede Stund' erfreue!
Und wenn nicht eine Tat,
so doch ein gutes Wort,
das selbst im Guten wirkt,
zu guten Taten fort.
Und wenn kein Wort,
doch ein Gedanke schön und wahr,
der dir die Seele mach'
und rings die Schöpfung klar.

Friedrich Rückert (1788–1866)

Wer die Körner wollte zählen,
die dem Stundenglas entrinnen,
würde Zeit und Ziel verfehlen,
solchem Strome nachzusinnen,

Auch vergehn uns die Gedanken,
wenn wir in dein Leben schaun,
freien Geist in Erdeschranken,
freies Handeln und Vertraun.

So entrinnen jeder Stunde,
fügsam glückliche Geschäfte.
Segen dir von Mund zu Munde!
Neuen Mut und frische Kräfte!

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

Ihr Leute, groß und klein, ihr wisst,
dass heute unser Festtag ist
und dass wir feiern müssen.
So fangt nur gleich frühmorgens an
und bis die Stern am Himmel stehn,
und singt und springt und springt und singt.

Denk heute niemand an Gefahr,
und ob wir über hundert Jahr
den Tag noch feiern werden.
Wir haben ihn ja heute noch,
Gott sei gelobt! so braucht ihn doch,
und macht uns heut das Herz nicht krank und schwer.

Denn freilich! alles Ding vergeht,
auch unser Festtag nicht besteht,
er wird uns endlich fehlen.
Doch nicht so bald – fleht und hofft,
er soll noch wiederkommen oft,
soll oft noch wiederkommen!

Matthias Claudius (1740–1815)

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