Weihnachten

Verfasser unbekannt

Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit.
Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk‘,
daß all das in mir drin ich find‘,
verkleinert, einmalig und schön.
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür‘ das Schwingen, spür‘ die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, das war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub‘, da ist Weihnachten nicht weit!

Weihnachten ist das Fest der Liebe! Dieses schöne und besinnliche Weihnachtsgedicht spricht von der Sehnsucht, sich in der Welt aufgehoben und geborgen zu fühlen. Der unbekannte Verfasser findet schließlich in sich die Bereitschaft zu umfassender Liebe; damit ist Weihnachten für ihn ganz nah.

Weihnachten

Ich sehn‘ mich so nach einem Land
der Ruhe und Geborgenheit.
Ich glaub‘, ich hab’s einmal gekannt,
als ich den Sternenhimmel weit
und klar vor meinen Augen sah,
unendlich großes Weltenall.
Und etwas dann mit mir geschah:
Ich ahnte, spürte auf einmal,
daß alles: Sterne, Berg und Tal,
ob ferne Länder, fremdes Volk,
sei es der Mond, sei’s Sonnenstrahl,
daß Regen, Schnee und jede Wolk‘,
daß all das in mir drin ich find‘,
verkleinert, einmalig und schön.
Ich muß gar nicht zu jedem hin,
ich spür‘ das Schwingen, spür‘ die Tön‘
ein’s jeden Dinges, nah und fern,
wenn ich mich öffne und werd‘ still
in Ehrfurcht vor dem großen Herrn,
der all dies schuf und halten will.
Ich glaube, das war der Moment,
den sicher jeder von euch kennt,
in dem der Mensch zur Lieb‘ bereit:
Ich glaub‘, da ist Weihnachten nicht weit!


Alles für perfekte Briefe, E-Mails und Grußkarten.