Der Tannenbaum

Robert Reinick (1805-1852)

Juchheissassa, juchheissa!
Wir bringen ihn gebracht
Den Christbaum, den Tannenbaum
Der Alles lustig macht! –
Du armer, armer Tannenbaum,
wie war Dir draußen weh!
Du strecktest deine Arme aus
Und trugst doch nichts als Schnee! –
So sag’ uns doch, Du schmucker Baum,
Was wirst Du morgen tragen! –
Hoho! So darf man Narren wohl,
Doch keinen Christbaum fragen. –
Juchheissassa, juchheissa!
Wie ist der Schnee so weiß,
Wie grün ist doch der Tannenbaum!
Der weiß schon, was er weiß! – –

Der Maler und Dichter Robert Reinick war bekannt mit Joseph von Eichendorff, dem Lyriker der deutschen Romantik. »Der Tannenbaum« stammt aus Reinicks Gedichtzyklus »Der Jahreslauf im Kinderleben«. Für jeden Monat findet sich dort ein passendes Gedicht: Im Dezember handelt es vom Christbaum im Wald. Die letzte Zeile gibt uns Rätsel auf: Was mag der Tannenbaum wohl wissen…

Der Tannenbaum

Juchheissassa, juchheissa!
Wir bringen ihn gebracht
Den Christbaum, den Tannenbaum
Der Alles lustig macht! –
Du armer, armer Tannenbaum,
wie war Dir draußen weh!
Du strecktest deine Arme aus
Und trugst doch nichts als Schnee! –
So sag’ uns doch, Du schmucker Baum,
Was wirst Du morgen tragen! –
Hoho! So darf man Narren wohl,
Doch keinen Christbaum fragen. –
Juchheissassa, juchheissa!
Wie ist der Schnee so weiß,
Wie grün ist doch der Tannenbaum!
Der weiß schon, was er weiß! – –


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