Der Tannenbaum

Robert Reinick (1805-1852)

Juchheissassa, juchheissa!
Wir bringen ihn gebracht
Den Christbaum, den Tannenbaum
Der alles lustig macht! –
Du armer, armer Tannenbaum,
wie war dir draußen weh!
Du strecktest deine Arme aus
Und trugst doch nichts als Schnee! –
So sag’ uns doch, du schmucker Baum,
Was wirst du morgen tragen! –
Hoho! So darf man Narren wohl,
Doch keinen Christbaum fragen. –
Juchheissassa, juchheissa!
Wie ist der Schnee so weiß,
Wie grün ist doch der Tannenbaum!
Der weiß schon, was er weiß! – –

Das humorvolle Gedicht ist in einer altertümlichen Sprache abgefasst. Wer sagt heute schon noch »Juchheissassa«? Sein Witz liegt darin, dass ein Tannenbaum hier wie ein Mensch betrachtet wird. Draußen hatte er angeblich ein trauriges Leben im Schnee. Jetzt soll er Weihnachtsbaum werden! Wie das geschehen wird, bleibt sein Geheimnis. Er antwortet nicht.

Der Tannenbaum

Juchheissassa, juchheissa!
Wir bringen ihn gebracht
Den Christbaum, den Tannenbaum
Der alles lustig macht! –
Du armer, armer Tannenbaum,
wie war dir draußen weh!
Du strecktest deine Arme aus
Und trugst doch nichts als Schnee! –
So sag’ uns doch, du schmucker Baum,
Was wirst du morgen tragen! –
Hoho! So darf man Narren wohl,
Doch keinen Christbaum fragen. –
Juchheissassa, juchheissa!
Wie ist der Schnee so weiß,
Wie grün ist doch der Tannenbaum!
Der weiß schon, was er weiß! – –


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