Der Bratapfel

Volksgut

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

»Der Bratapfel« gehört zu den beliebtesten Weihnachtsgedichten. Klein und Groß haben ihren Spaß an den lustigen Wortschöpfungen wie »Zipfel« und »Zapfel« oder »Kipfel« und »Kapfel«. Das Gedicht spricht alle Sinne an: Wenn man es hört oder liest, läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen. Fast kann man den unvergleichlichen Bratapfel-Duft schnuppern, die knusprig-schrumpelige Schale und das süße Fruchtfleisch schmecken. An einem Adventssonntag im Kreis der Familie sind gefüllte Bratäpfel ein Schmaus.

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.


Alles für perfekte Briefe, E-Mails und Grußkarten.